Bruchköbel steht auf
Reaktionen / Stimmen

Gegedarstellung vom 11.03.21 im

Hanauer Anzeiger 

Leserbrief vom 09.03.21

im Hanauer Anzeiger 

Nicht nur, dass unser Spaziergang einer Gruppierung zugeordnet wurde, die rein gar nichts mit der Organisation unserer Bürgerinitiative zu tun hat, geriet auch einer unserer Mitstreiter in dem Leserbrief unter persönlichen Beschuss. 

Herr Gust bat den Hanauer Anzeiger daher, eine Gegendarstellung der Situation zu bringen, denn immerhin leben wir in einer Demokratie, in der jeder das Recht hat, zu Worte zu kommen.

Bruchköbel steht auf

Artikel im Hanauer Anzeiger nach unserem Spaziergang Bruchköbel steht auf.

Unsere Reaktion auf den Artikel (s.u.) die leider nicht gedruckt wurde.


Leserbrief zum Corona Marsch am 21.02.2021 in Bruchköbel

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum Corona Marsch in Bruchköbel am 21.02.21 anbei unser Leserbrief, da wir von vielen Seiten falsch verstanden wurden, mit der Bitte um Prüfung und Veröffentlichung.

 

„Zum Spaziergang für unsere Grundrechte am vergangenen Sonntag ziehen wir Bruchköbeler Eltern und Geschäftsleute ein rundum positives Fazit. Mit der dann doch großen Anzahl von 400 Anwesenden hatten wir nicht gerechnet. Die Hälfte kam aus Bruchköbel, weitere Spaziergänger aus den umliegenden Orten. Der Darstellung eines Tourismus von weit her widersprechen wir. Für den Spaziergang haben wir kaum geworben. Auch sind wir nicht als sog. Querdenker aufgetreten. Wir sind auch keine Coronaleugner, die die Wissenschaft ablehnen. Mit uns dabei waren Ärzte, Elternbeiräte und viele Eltern. Wir sind besorgte Mitmenschen, die in Bruchköbel Freunde und Nachbarn haben und vielfältig vernetzt sind. Unser Spaziergang war von Anfang bis Ende friedlich. Die Regeln wurden weitgehendst eingehalten. Wir danken auch der Polizei, die unseren Spaziergang umsichtig begleitet hat und für uns ein guter Ansprechpartner war.

Mit unserem Spaziergang bei schönem Wetter durch die Stadt haben wir auf die Folgen der monatelangen Lockdown-Situation aufmerksam gemacht. Kinder gehen seit Monaten kaum in die Schule. Vereinssport ist seit Monaten untersagt. Menschen sind in Kurzarbeit, auch in Bruchköbel. Existenzen stehen am Abgrund. Presseberichte zeigen jetzt, dass die Regierung von Anfang an auf das Schüren von Angst gesetzt hat, damit die Bevölkerung dies alles still erträgt. Verfassungsfremde Gremien entscheiden über unsere Bewegungsfreiheit und ob wir unsere Berufe ausüben dürfen. Als trauriges Ergebnis geraten die Menschen untereinander in Streit. So ein Maß an Spaltung wie zur jetzigen Zeit sogar bis in Familien hinein hat es in Deutschland wohl noch nie gegeben.

Trotz Pandemie wurde das Gesundheitswesen nicht verbessert. Alles läuft weiter wie seit Jahren. Hausärzte werden nicht ersetzt. Kassenpatienten haben Probleme, an Behandlungstermine zu kommen. Die Zahl der öffentlichen Krankenhäuser nimmt laufend ab. Allein im letzten Jahr sind 20 Krankenhäuser geschlossen worden. Die Zahl der Betten wird weiter reduziert und die Liegezeiten verkürzt. Und das bei steigender Zahl der älteren Patienten als Folge der demographischen Entwicklung.

Seit einem Jahr erleben wir das Hase-und-Igel-Spiel der Politik. Diese erfindet immer neue Zielzahlen, die angestrebt werden müssen und dann wieder verändert werden. Die für die Jahreswende vorhergesagte Überlastung der Krankenhäuser fand nicht statt trotz hoher Inzidenzzahlen. Seit Monaten erleben wir eine Kette von Stümpereien. Eine App für Millionen Euro ohne Nutzen. Von Masken wurde erst abgeraten, heute muss Bußgeld bezahlen wer keine trägt. Schnelltests sind in Fernost Standard und haben dort Lockdowns verhindert. Wir haben sie bei uns immer noch nicht. Besonders gefährdete Alten- und Pflegeheime waren die ganze Zeit ohne ausreichenden Infektionsschutz. Jetzt die Peinlichkeiten mit der Impfstoffbeschaffung. Zeitungen schreiben vom Impfchaos. Hilfsgelder an Betroffene, denen der Broterwerb untersagt wurde, kommen erst jetzt an und das nur tröpfchenweise. Diese reichen aber zum Überleben eines kleinen oder mittleren Betriebes nicht aus. Mancher muss seine Altersrücklagen angreifen. Das sind einige der Gründe, warum wir uns entschlossen, in unserem schönen Bruchköbel auf die Straße zu gehen. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein.

 

ORGA Team

Bruchköbel steht auf“